Brustvergrößerung – Augmentation
Brustvergrößerung oder Mamaaugmentation ist eine Lösung für Frauen, die ihre Brüste, wegen persönlicher Gründe, als zu klein empfinden. Weiters kann dieser Eingriff nach einer Schwangerschaft, verlorenes Volumen wiederherstellen. Besteht ein größerer Hautüberschuss, wäre es besser zuerst eine Modellierung und dann eine Augmentation durchzuführen.
Wir verwenden französische Implantate (Sebbin) oder Implantate mit einer texturierten Überfläche und einer Gelfüllung (Polytech, Silimed). Während des langen Einsatzes von Silikonimplantaten, wurde kein Einfluss auf die Entwicklung von Erkrankungen nachgewiesen. Da es sich aber um fremdartiges Material handelt, können allergische Reaktionen nicht ausgeschlossen werden.
Die Operation wird in Vollanästhesie durchgeführt und PatientInnen bleiben für 2 bis 3 Tage in der Klinik. Die Größe der Implantate, seine Platzierung und die Schnittführung werden nach einer detaillierten Konsultation mit dem Arzt bestimmt.
Der Schnitt (etwa 5 cm) wird in der Achselhöhle (dieses ist das häufigste Verfahren), unter der Brust oder im Bereich der Brustwarze positioniert. Die Implantate werden unter der Brustdrüse oder dem Brustmuskel positioniert, um ein natürliches Aussehen zu erzielen.
Die Genesungszeit ist lang und verläuft stufenweise. Die Implantate müssen unmittelbar nach der Operation mit einem Busenhalter fixiert werden, um ungewollte Verschiebungen der Implantate zu vermeiden. Die Größe der Implantate hängt von der Wahl der Patientin ab. Am häufigsten wird ein Volumen von 250 ml gewählt.
Zu den möglichen Komplikationen gehören Blutergüsse, Infektionen oder das Herausschieben des Implantates. Diese Komplikationen können durch das Einhalten von Vorsichtsmaßnahmen und guter Zusammenarbeit zwischen Patient und Chirurg minimalisiert werden.
Der Eingriff ist bei jungen Frauen und Frauen mittleren Alters sehr gefragt und die Resultate sind sehr zufriedenstellend.
