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Robotische Haartransplantation – Neuigkeit

RIVA Klinik biete eine neue Methode der Haartransplantation. Das Follicular Unit Extraction System, abgekürzt F.U.E, ist eine sehr schnelle Methode, bei der mit Hilfe eines automatisierten Roboters einzelne Haarfollikel (1-3 Mikrosetzlinge) entnommen und verpflanzt werden.  Das neue System ist einzigartig und in der Tschechischen Republik wenig bekannt. Das Patent stammt aus den USA, das robotische Gerät wurde von der französischen Firma Medicamat entwickelt. Verglichen mit der konventionellen Streifenmethode der Haarverpflanzung, bringt diese Methode viele Vorteile. Vor allem kommt sie  ohne Skalpell aus, lässt keine Narbe zurück und minimiert dadurch das Infektionsrisiko. Die Dauer des eigentlichen Eingriffs wird ungefähr halbiert. Die Methode macht die Operation für den Patienten in mehrfacher Hinsicht erträglicher.   

 Für wen ist die Technik geeignet?

Am wirksamsten ist die Methode bei Männern im Bereich der Schläfendreiecke. Bei den Frauen lassen sich die Haare – vor allem im Scheitelbereich – operativ verdichten. Es können auch verletzungsbedingte Augenbrauenverluste behandelt und kleinere unfallbedingte, bzw. sonstige Alopezie-Herde (unbehaarte Stellen im behaarten Kopfteil) korrigiert werden.

 Was sollte man wissen?

Jeder Kunde wird von einem qualifizierten Experten für automatisierte Haartransplantation individuell beurteilt, persönlich beraten, und über den Umfang sowie über die ungefähre Dauer der  Operation ausführlich informiert. Vor dem Eingriff wird Blut entnommen, um die Probe im Labor auf Blutbild, auf grundlegende Gerinnungsparameter und biochemisch zu untersuchen. Was im Einzelnen untersucht wird, und wie weit etwaige blutverdünnende Medikamente auszusetzen sind, hängt vom  beratenden Facharzt ab.     

 Wie verläuft der eigentliche Eingriff?

Behandelt wird in einem Operationssaal. Zunächst wird mit einem Rasierapparat  im Hinterkopfbereich ein Haarstreifen ausrasiert, der, je nach dem, wie dicht die Haare des Kunden sind, ca. 4 x 15 cm groß ist. Die Entnahmestelle wird lokal betäubt. Darauf entnimmt ein plastischer Chirurg unter sterilen Bedingungen robotisch die eigentlichen Haareinheiten. Ein spezielles Verlängerungsstück erlaubt dem Gerät, das Haar durch Drehung aus der Haut herauszuschneiden und durch Unterdruck in das Gerät einzusaugen. Die Setzlinge sind ungefähr gleich groß und umfassen nicht mehr Haut- und Unterhautteile als unbedingt notwendig. Dadurch lassen sich mehr Haareinheiten pro Fläche einpflanzen als mit der konventionellen Methode. Es sinkt das Risiko, dass die Setzlinge beschädigt werden. Sobald die Entnahme beendet ist, wird die Empfangsstelle lokal betäubt, um dort anschließend  die Haareinheiten einzeln einzupflanzen.     

 Wie lange dauert der Eingriff?

Die Dauer der Operation ist individuell und hängt von der Anzahl der zu transplantierenden Haarsetzlinge ab. Eine Verpflanzung von ca. 400 Haareinheiten dauert ungefähr 2 Stunden.

 Wie sieht die postoperative Behandlung aus?

Da die Entnahme- und die Empfangsstellen nur minimal bluten, kommt man nach der Operation ohne Kopfverband aus. Gegen Schmerzen wirken allgemein verfügbare Schmerzmittel. Oft kommen die Kunden ohne Analgetika aus. Schon am zweiten Tag nach der Operation kann der transplantierte Teil geduscht werden. Die Entnahmefläche verheilt in einer Woche. Ungefähr nach einer Woche nimmt der Patient am normalen Alltag teil. Allerdings sollte er mindestens 14 Tage lang größere körperliche Anstrengungen meiden.

Hlinky 122 | Brno | 603 00 | Česká republika | tel.:+420 543 211 818, +420 602 522 432 | e-mail: info@riva-clinic.cz