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Nasenoperation – Rhinoplastik

Die Nase stellt die Dominante des ganzen Gesichtes dar und ihre Formabweichungen sind entweder angeboren oder erworben. Die Änderung der Nasenform kann auch durch die Funktionsstörung (Atmungsstörung) ausgelöst werden. Bereits vor Tausenden von Jahren wurden die ersten Erwähnungen über Nasenoperationen bekannt. Die allmähliche Entwicklung der Operationsvorgänge beweißt ihre Kompliziertheit und das Interesse jedes plastischen Chirurgen, die Bildung einer „perfekten“ Nase zu erzielen.

Während der Beratung vor der Operation sollte der Patient seine Probleme dem plastischen Chirurgen anvertrauen, die ihn zu dieser Entscheidung führen und welches Ergebnis er erwartet – ungeachtet dessen, ob es sich um eine ästhetische, psychologische oder funktionsbedingte Ursache handelt.

Jede Nasenoperation ist individuell. Das optimale Alter zur Durchführung von Rhinoplastik ist erst nach der Beendigung der Wachstumsphase ungefähr zwischen 16-18 Jahre bis 30 Jahren.

Die Nasenoperation kann in zwei Gruppen aufgeteilt werden – bei der ersten Gruppe handelt es sich um die sog. „weichen“ Nasen, hier wird eine Korrektur der Nasenspitze ohne Korrektur der Knochenstruktur vorgenommen.

Bei der zweiten Gruppe handelt es sich um eine Nasenoperation mit dem chirurgischen Eingriff im Bereich der Nasenknochen, der sog. „harten“ Nasen. In manchen Fällen ist es notwendig, die Nasenform mit Hilfe eines Knochenspans zu korrigieren.

Für die kleineren Eingriffe wird eine örtliche Betäubung eingesetzt, die größeren Eingriffe werden entweder kombiniert mit Analgosedation oder in Vollnarkose durchgeführt, die für den Patienten gewöhnlich besser ist. Am Ende der Operation bekommt der Patient eine Nasentamponade und eine Gipsschiene, die bei der Bildung der gewünschten Nasenform behilflich ist. Während des postoperativen Zeitraumes atmet der Patient nur durch den Mund. Die Nasentamponade wird meistens am dritten Tag nach dem Eingriff entfernt und der Patient reinigt in dieser Phase seine Nasenlöcher mehrmals täglich mit feuchten Wattestäbchen.

Der Klinikaufenthalt beträgt etwa zwei bis drei Tage. Die evtl. Schwellung und Blutergüsse im Augenbereich ziehen sich etwa nach 10-14 Tagen zurück. Die Gipsschiene wird meistens am 14.Tag nach der Operation entfernt. In den nachfolgenden zwei bis drei Monaten nach dem Eingriff werden sämtliche Sportaktivitäten untersagt, da es ansonsten zur Nasenverletzung bzw. zur Beschädigung der Nasenform kommen könnte. Das Nasengewebe stabilisiert sich etwa nach einem Jahr nach dem Eingriff. Diese Zeit kann aber unterschiedlich lang sein und das Endeffekt hängt von der richtigen Befolgung von Ratschlägen des Arztes und von der Zusammenarbeit des Patienten mit dem Arzt ab.

Hlinky 122 | Brno | 603 00 | Česká republika | tel.:+420 543 211 818, +420 602 522 432 | e-mail: info@riva-clinic.cz